„Wir möchten den Kolleginnen und Kollegen rund um Prof. Schneider unsere tiefe Anerkennung und einen riesen Dank aussprechen“, sagt Dr. Ghiassi. „Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie heftig die Diagnose Krebs sein kann – gerade bei Kindern. Und auch für die Mediziner muss es keine leichte Situation sein, die das Team der Kinderonkologie hier aber mit Bravour meistert.“ Für die Zukunft plant der Orthopäde zusammen mit seiner Frau weitere Spendenaktionen. „Wir wollen ab jetzt regelmäßig das Klinikum unterstützen – z.B. durch Waffelverkäufe vor unserem Zentrum, wenn das wieder möglich ist.“
Beratungen für Kliniken in ganz Europa
Die Forschungsgruppe der Kinderonkologie, die u.a. von Prof. Schneider geleitet wird, erfasst in einem Register seltene Tumorerkrankungen der Pädiatrie (STEP). So wollen sie herausfinden, wie spezielle Krebsfälle bei Kindern und Jugendlichen entstehen und wie sie therapiert werden können. „Leider weiß man nach wie vor zu wenig über die seltenen Tumorarten. Einige Lücken konnten wir durch unsere Forschung aber bereits schließen“, so Prof. Schneider. „So beraten wir z.B. auch Kliniken in ganz Europa bei besonders komplizierten und speziellen Tumorerkrankungen.“
Neueröffnung als "Centrum Vitae"
Der Erforschung dieser Krebsarten kommt nun auch die Spende des „Centrums Vitae“ zu Gute. In dem medizinischen Versorgungszentrum haben sich unter der Leitung von Dr. Ghiassi mittlerweile elf Ärzt*innen zusammengeschlossen. Die Behandlungsschwerpunkte liegen insbesondere in der Orthopädie sowie der (Unfall-)Chirurgie, aber auch Akupunktur oder Lasertherapie werden angeboten. Die Praxis besteht zwar schon seit 2015, wird aber nun als „Centrum Vitae“ neu eröffnet.
(Von Annika Haarhaus, Mitarbeiterin der Unternehmenskommunikation)